Meditation
"Schliesse die Augen und atme tief und ruhig ein und aus. Stell dir vor, einen kleinen schwarzen Stein in der Hand zu halten, einen glatten Kieselstein. Lasse diesen Stein in deiner Phantasie wachsen, bis du darauf stehen kannst. Du bist nicht allein. Vor dir erscheint ein goldenes Licht und in diesem goldenen Licht erblickst du die Göttin ISIS. „Bist du bereit, in eine Meditation mit mir und meinen Schwesterngöttinnen einzutreten?“ fragt sie dich. Wenn du diese Frage bejahst, erblickst du einen Kreis von Göttinnen, all jene Göttinnen mit denen du schon bald meditieren wirst, sie alle stehen mit dir auf deinem schwarzen Stein. Siebzig Göttinnen stehen mit dir auf deinem schwarzen Stein. Siebzig Göttinnen werden dich an neue Orte und zu neuen Ideen, vielleicht sogar in neue Leben führen. Wenn Dichter in einem Sandkorn die ganze Welt erblicken können, so kannst du erkennen, wie das ganze Universum auf einem gewöhnlichen schwarzen Stein tanzt. Tanze mit den Göttinnen. Atme ihren Geist und ihre Energie ein, nimm ihre Weisheit und Schöpferkraft in dich auf.“
(aus GODDESS MEDITATIONS von Barbara Ardinger)
(lat. meditatio = „das Nachdenken über“; auch in der Bedeutung „zur Mitte ausrichten“ von lat. medius = „die Mitte“) ist eine in vielen Religionen und Kulturen geübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben. Im Buddhismus, Hinduismus und Jainismus ist das höchste Ziel die Erleuchtung oder das Erreichen des Nirwana. In christlichen, islamischen und jüdischen Traditionen ist das höchste Ziel der meditativen Praxis das unmittelbare Erfahren des Göttlichen. Meditation als spirituelle Praxis ist immer auch in unterschiedliche religiöse, psychologische und ethische Lehrgebäude eingebunden.
In westlichen Ländern wird die Meditation auch unabhängig von religiösen Aspekten oder spirituellen Zielen zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und im Rahmen der Psychotherapie praktiziert. Im älteren deutschen Sprachgebrauch bezeichnet „Meditation“ einfach ein Nachdenken über ein Thema oder die Resultate dieses Denkprozesses.
(aus Wikipedia)
Mir gefällt am besten der Begriff: Eine Achtsamkeits- oder Konzentrationsübung.
Wir wollen beim Meditieren den Geist sammeln und beruhigen. Wir wollen unseren Geist auch bewusst auf etwas hin lenken. Indem wir zum Beispiel eine Geführte Meditation machen. Gerade im Hexischen Bereich lassen wir uns gerne führen, in dem wir uns eine imaginäre Reise vorstellen, wo wir zum Beispiel eine Göttin / Gott besuchen und von ihr / ihm einen Rat bekommen. Wichtig für Anfänger ist es sicher, seine aller erste Meditation nicht alleine aus zu führen, sonder das mit Hilfe eines Leiters zu tun. Diese Leitung kann zum Beispiel Hilfe Stellungen geben, wie man am besten in den Zustand der Entspannung kommt und wie man wieder aus ihr herausfindet. Wichtig vor allem ist, dass man sich genügend Zeit nimmt, die Türglocke und das Telefon sowie das Handy abstellt, seine Tiere in einen anderen Raum steckt, so dass man in Ruhe und ungestört sich seinen Geist beruhigen kann und die Stille im innern geniessen kann. Es werden überall Meditation Kurse angeboten. Man sollte sich den Platz und den Leiter / in vorher ansehen und sich bei der Person geborgen fühlen.